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Ratschläge von Nostradamus als Mediziner:

Auf dieser Seite habe ich einige der interessantesten Aussagen von Michel Nostradamus in seiner Funktion als Mediziner zusammengefasst. Im wesentlichen entstammen diese Sätze aus dem Werk von Kurt Allgeier: "Die geheimen Heilrezepte des Nostradamus".

Wie so oft, ist dieses erstklassige Buch natürlich inzwischen vergriffen und nicht mehr erhältlich...


Geht abends nicht aus, um irgendwo bei fremden Leuten zu essen, sondern bereitet euch die Mahlzeit selbst. Denn ihr wißt ja nicht, ob der Koch das Essen frohen Herzens zubereitet hat. War er nämlich wütend, verärgert oder gar haßerfüllt, dann hat sich diese negative Kraft auf die Speisen übertragen und ihr nehmt sie mit dem Essen auf. Und hinterher wißt ihr nicht, warum ihr plötzlich verstimmt oder gar krank seid... Wenn ihr euer Essen selbst kocht, dann singt dabei ein frohes Lied. Denkt an etwas Erfreuliches. So könntet ihr euer Mahl mit positiver Lebenskraft anreichern...

Kehrt an den Geburtsort, möglichst sogar in das Geburtshaus zurück, und wäre es nur für eine kurze Erholungspause. Jener Ort ist wie eine natürliche Vorratskammer, die alles enthält, was ihr zur Gesundung braucht. Nirgendwo sonst könnt ihr so rasch und so ausgewogen das natürliche Heilmittel finden in allem, was ihr einatmet, eßt und trinkt.

Eßt das, was in eurem eigenen Garten gedeiht und was rund um den Heimatort angepflanzt wird. Es ist dem Körper vertraut und bekömmlich.

Immer dann, wenn der Mond nach dem Neumond wieder beginnt zuzunehmen, sollte ein Fastentag eingelegt werden.
Essen Sie an diesem Tag möglichst nichts, es sei denn einen Apfel, den Sie frisch vom Baum pflücken. Trinken Sie Quellwasser aber nicht kalt, wie es aus dem Boden kommt, sondern lassen Sie es einen Augenblick an der Sonne stehen, bis es lauwarm geworden ist. Geben Sie in dieses Wasser ein paar frische Salbeiblätter oder Pfefferminzstauden. Wenn es möglich ist, halten Sie sich an diesem Tag nicht in der gewohnten Umgebung auf, sondern gehen Sie irgendwohin, am besten hinaus in die Natur...

Nach dem Fasten:
Stürzt euch nicht heißhungrig auf das entbehrte Essen, sondern nehmt zunächst nur kleine Portionen. Als erstes sollte man nach jedem Fasten eine Schale ganz frische Schafsmilch trinken.

(Kurt Allgeier schreibt: Es gibt keine krebskranken Schafe. Warum das so ist, weiß bisher niemand genau zu sagen.)


Gehen Sie sooft wie möglich, wenn es sich irgendwie einrichten läßt, sogar täglich, barfuß. Das hat eine dreifache positive Wirkung: Einmal stimuliert die Massage der Fußsohlen die Energien des Körpers. Zum zweiten werden die Füße gut durchblutet und sind damit unanfechtbar für Pilze und andere Krankheiten. Das Wichtigste ist aber, daß alles, was sich an negativen Energien im Körper angestaut hat, auf natürliche Weise abfließen und die Erde dem Körper positive Energien zuteilen kann.

Euer Körper muß beweglich bleiben. Haltet eure Muskeln und Gelenke in Bewegung. Aber überanstrengt euch dabei nicht. Alles muß spielerisch leicht bleiben. Und wenn ihr müde seid, entspannt euch vollkommen. Seht zu, daß der Körper nicht zu schwer wird, und denkt an die Regel: sitzt nur halb so lange zu Tisch, wie ihr geht oder wenigstens in Bewegung seid...

Der häusliche Friede, das eheliche Glück und viele andere Dinge hängen in erster Linie von einem guten Schlaf ab.
(Und Michel Nostradamus gab den Rat, das Leben mit dem Rhythmus der Natur zu koordinieren zu schlafen, wenn es dunkel ist, und wach zu sein, sobald und solange es draußen hell ist.)

Das falsche Denken macht krank. Das falsche Fühlen führt zum Leiden. Haß zerstört den, der gehaßt wird, ebenso wie jenen, der Haß empfindet.

Streit ist ein höchst giftiges Kraut. Wie ein Pilz verseucht es die eigene Seele. Und es wuchert auch im Herzen des anderen, mit dem man streitet. Alles, was Streitsüchtige in die Hand nehmen, wird giftig. Schließlich wird die ganze Umgebung krank.

Selbstverständlich muß man seine Meinung sagen. Das, was recht ist, muß beim Namen genannt werden. Doch es muß ohne Gefühlsaufwallungen geschehen, vor allem ohne haß und Verachtung. Alles, was ich dem anderen in bitterem Groll an Bösem wünsche, wird auf ihn herabkommen.

Ein Mensch kann für einen anderen zum Unglück werden und ihm nur Pech bringen. Umgekehrt hat jener Erfolg, der heiter und frohen Herzens den Mitmenschen begegnet, ihnen Gutes wünscht und seine Arbeit guten Mutes verrichtet. Wer lachen kann, hat es leichter im Leben. Wer trübsinnig ist, zieht das Unglück an.


Wenn Sie sich irgendwo aufhalten und alsbald nicht mehr wohl fühlen, dann mag es an den Menschen liegen, mit denen sie zusammen sind. Vielleicht ist aber auch der Ort für Sie ungesund. Warten Sie drei Tage und drei Nächte ab. Fühlen Sie sich danach wie gerädert, dann reisen sie ohne zu zögern ab, wie schön es auch sein mag. Sie könnten sich doch nicht erholen und würden nur krank. Von der Erde gehen nämlich Kräfte aus, die Ihnen nicht bekommen. Folgen Sie Ihrem Gespür. Es behält recht...

Wo Pflanzen verkümmern und auch Tiere sich fernhalten, da sollten auch Sie nicht leben. Der Platz ist ungesund. Sie werden die Disharmonie zu spüren bekommen und selbst aus dem Gleichgewicht geraten. Wenn Sie dagegen einen Ort finden, an dem viele heitere, vitale und gesunde Menschen leben, an dem es auch viele gesunde Alte gibt, dann verweilen Sie. Ssie werden bald keine Medizin und keinen Arzt mehr nötig haben. Die geheimnisvollen Kräfte der Erde machen Sie gesund...

Sobald dein Geist müde wird und wenn du den Eindruck hast, die ganze Welt drehe sich vor deinen Augen, dann trage an einem Wollfaden um den Hals ein Medaillon aus Gold.

Halten Sie sich niemals auf mit Bedauern, und trauern Sie niemals um versäumte oder falsch gemachte Dinge. Den Lebensweg kann man nicht rückwärts gehen, wenn gleich das unzählige Menschen immer wieder versuchen. Der Blick muß nach vorne gerichtet sein. Wenn Sie älter werden, dann sehen Sie in den Tagen, die vor Ihnen liegen, nicht das "Wartezimmer zum Tod", sondern die goldene Erntezeit des Lebens. Im Herbst gibt es die süßen Früchte. Zu keiner anderen Zeit ist die Welt so schön und so bunt wie im Herbst.

Suchen Sie Ihren Herzenspartner möglichst in der eigenen Heimat. Wäre er nämlich sehr weit von Ihrem Ort entfernt zu Hause oder käme aus einer völlig anderen Gegend, dann könnten ihm die natürlichen Voraussetzungen für die Harmonie mit seiner Umgebung fehlen. Und dann wäre sicher auch die Herzensharmonie gestört...


Das ist eben der Unterschied, der entscheiden kann, ob man gesund bleibt oder krank wird: Wer auf das Schlechte starrt, wird selbst hinfällig. Wer die Gnade besitzt, das Schöne und Gute wahrzunehmen, veredelt sich selbst.
Und wenn die Welt morgen untergehen müßte, könnten wir mit all unseren Sorgen und Befürchtungen nichts daran ändern. Selbst dann gäbe es für uns nichts Besseres zu tun, als Freude zu suchen.

Aus der Angst vor der Zukunft und den verkrampften Bemühungen, sich gegen das Schicksal aufzubäumen, resultieren die meisten Krankheiten, sagt Michel Nostradamus.

(Die Rezepte von Nostradamus, Paracelsus und den übrigen zeitgenössischen medizinischen Neuerern zielen nicht auf spezielle Krankheiten ab, sondern sie versuchen, den Körper zu stärken, damit er sich selbst helfen kann. Es gibt in den alten Rezepten kein Mittel gegen etwas, sondern nur Arzneien für etwas.)


Nostradamus zu seinen Studenten:

Wenn die Menschen vor Angst verzagen, haben wir als Mediziner die Aufgabe, sie stark zu machen und der Angst den Kampf anzusagen. sie allein ist der Unheilstifter, nicht der Prophet. Und sie kommt zuallererst aus der enttäuschten Hoffnung. Wer den Leuten vorgaukelt, das Leben sei problemlos und heiter, der ist schlimmer als ein Prophet.

Als Ärzte werden Sie es erfahren die Angst ist die Tür.
Durch sie kommen alle Krankheiten. Sie schafft den Kriegen und Niederträchtigkeiten Zugang. Sie läßt Seuchen und Verblendungen herein. Es ist immer nur die Angst.
Meine Prophezeiungen verbreiten keine Angst. Ich bin der Schreiber der Zukunftsgeschichte.

Wer vernünftig ist, kann daraus lernen, den rechten Weg zu finden, als wäre er auf Spuren eines Menschen gestoßen, der schon vor ihm gegangen ist.

Studieren Sie die Geschichte der alten Kulturen. Die alten Völker haben uns Zeugnisse von Würde und innerer Ruhe hinterlassen. Die Nationen der Zukunft werden nichts anderes mehr überliefern als Spuren der Pest und des Todes, weil sie zu Sklaven ihrer Angst geworden sind.

Die Erde wird noch 2332 Jahre weiterbestehen (diese Zahl hat Kurt Allgeier so genannt - ich weiß nicht, ob Nostradamus diese Zahl im Gespräch genau so ausgesprochen hat, da ich die Quelle von K. Allgeier hierzu nicht kenne, daher bitte nicht überbewerten...), aber mit jedem neuen Fortschritt werden die Waffen der Vernichtung schrecklicher. Diese Entwickung läßt sich nicht aufhalten.

Die Menschen könnten nur dann vernünftig werden, würden sie die Angst voreinander und vor der Ungewißheit verlieren.


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